Der Leopardgecko

Eublepharis macularius

Die Gattung Eublepharis zählt zu den Lidgeckos charakteristisch dafür sind die beweglichen Augenlider und somit können sie ihre Augen schließen.
Beim Ergreifen eines Beutetiers wird dieses als Schutz benutzt damit es nicht zu Augenverletzung kommt.


Leopardgeckos haben auch keine Haftmechanismen wie die meisten anderen Geckos so können sie nicht an glatten Oberflächen hochlaufen und sich auch nicht kopfüber bewegen.
Sie haben statt dessen an jeder Zehe eine Kralle die sie nicht einziehen können.
Die Krallen eignen sich gut zum graben und zum klettern denn Leopardgeckos graben sich gerne Höhlen um sich in kühlere Zonen zurückzuziehen.


Der Leopardgecko bekommt in der Regel eine Gesamtlänge (GL) von 25 cm und eine Kopf-Rumpf-Länge (KRL) bis 15 cm.
Männchen haben einen kräftigeren Kopf und eine verdickte Schwanzwurzel.


Der Leopardgecko ist in der Lage seinen Schwanz bei Gefahr abzuwerfen, er macht dies als Schutzmaßnahme doch es kann auch durch unsachgemäßer Behandlung kommen.
Um die Aufmerksamkeit des Angreifers auf den abgeworfenen Teil zu lenken zuckt dieser noch einige Zeit nachdem er abgeworfen wurde.
Der Schwanz wächst zwar wieder nach und sieht dann rübenartig aus und auch in Beschuppung und Zeichnung weicht es dem ursprünglichem Schwanz ab.
Man spricht dann von einem Regenerat.Der Schwanz kann nicht noch einmal an der selben Stelle abgeworfen werden.
Durch das Regenerat ist der Leopardgecko in keiner weise beeinträchtigt nur die Optik ist verändert.


Die Haut setzt sich aus drei Schichten zusammen wie bei allen Reptilien, da die äusere aus abgestorbenen Kreatinzellen besteht, kann sie nicht mit wachsen und muss ständig abgestoßen werden durch die Häutung.Jungtiere häuten sich öfter als Erwachsene da sie schneller wachsen.Die erste Häutung erfolgt schon kurz nach dem Schlupf.
Man erkennt es daran, daß die Haut stumpf bzw. grauweiß aussieht.
Leopardgeckos fressen ihre Haut.


Es gibt keine einheitliche Färbung der Leopardgeckos
Bei Jungtieren sieht die Zeichnung klar abgegrenzt aus nach einigen monaten im ausgefärbten Stadium eher ineinander übergehend.
Heute gibt es unzählige Farbformen und Muster die durch selektive Auslese rausgezüchtet wurden.

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